Vergeudest Du Deine Lebenszeit?

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Wir Menschen haben alle etwas gemeinsam: Wir sind geprägt durch unsere evolutionäre Entwicklung, die viele Jahre zurückliegt. Und dennoch stimmen gewisse Grundprogrammierungen noch, die sich durch Verletzungen, die wir mit unseren Eltern erlebt haben und die sich teilweise in der Gegenwart immer wieder bestätigen. Im Zusammenhang mit anderen Verletzungen aus unserer Kindheit, unserer Zeugungszeit oder sogar einem Leben davor sorgen sie dafür, dass wir bestimmte Symptome wie zum Beispiel Rheuma entwickeln.

Alles stammt aus dem reptiliaren Gehirn

So wie heute war unser Gehirn in der Steinzeit natürlich noch nicht ausgeprägt. Aber etwas ist gleich geblieben: Der Instinkt zu überleben. Auch wenn wir jetzt nicht mehr in der Wildnis leben und Tiere jagen und töten müssen um zu überleben, haben wir trotzdem Angst vor dem Tod. Und Angst lähmt oder bewegt. In diesem Rahmen gibt es viele Facetten wie Angst sich äußern kann. Und diese Angst zu sterben, die trotz der Evolution tief in uns verankert geblieben ist, bezieht sich heute auf ganz andere Dinge als in der Steinzeit.

Geld: Ein Symbol für das Überleben

Mit Geld können wir uns alles kaufen, was wir zum Überleben benötigen. Lebensmittel, Kleidung, ein Dach über dem Kopf. Wenn wir Geld haben, können wir überleben. Auch ich habe wie alle Menschen in unserer Gesellschaft das Bestreben Geld zu verdienen und es am besten auch zu behalten. Dann überlege ich, was meine Grundbedürfnisse sind um mich sicher zu fühlen und gebe dafür Geld aus.

Das Sicherheitsgefühl hat viele Facetten

Um sich sicher zu fühlen brauchen Menschen nicht nur Essen etc., auch Anerkennung gehört oft dazu. Und so gibt es Menschen, die teure Autos fahren, teure Urlaube machen, das auf Instagram posten um zu zeigen was für ein tolles Leben sie haben, um im Umkehrschluss Anerkennung dafür zu ernten. Dazu fällt mir ein Spruch ein, der sinngemäß so geht: „Du arbeitest um Geld zu verdienen, um Geld auszugeben für Dinge, die Du nicht brauchst um Menschen zu beeindrucken, die Du nicht magst.“

Du möchtest Teil einer Gruppe sein

Es ist völlig natürlich, dass jeder von uns Teil einer Gruppe sein möchte. Denn früher war das Überleben nur in der Gruppe möglich. Nun gibt es verschiedene Möglichkeiten Teil einer Gruppe zu sein. Vielleicht hilfst Du gerne. Du hilfst sogar ohne gefragt zu werden und bietest Dich förmlich an. Du tust es um dazuzugehören und um Anerkennung zu bekommen. Eine weitere Möglichkeit bietet eine Krankheit, wie auch Rheuma. Sie bietet sogar ein tolles Paket aus Aufmerksamkeit, der Zugehörigkeit zu einer Gruppe und der Abhängigkeit von Deinen Mitmenschen und Deiner Außenwelt. Hier spielen also zwei Faktoren rein: Du verdienst Geld um Teil einer Gruppe zu sein und damit zu überleben. Und Du gibst das Geld nur für Dinge aus, die das Überleben ermöglichen. Wo ein Luxusurlaub durchaus zugehören kann, weil Du dadurch das Gefühl von Anerkennung und Zugehörigkeit bekommen kannst. Oder Du entwickelst Symptome.

Die Strategie dahinter

Wenn Du arbeitest behältst Du also Dein Geld für Dein Grundbedürfnis nach Sicherheit, es sei denn es kommt noch ein weiterer Faktor hinzu. Und das ist bei jedem Rheumapatienten etwas anders, es kommt auf Deine unterbewusste Programmierung an, darauf welchen Einfluss die einzelnen Faktoren haben um Deine Symptome aufrecht zu erhalten bzw. nichts dagegen zu unternehmen. Es gibt den Glaubenssatz: Ich habe es nicht verdient zu leben, ich bin es nicht wert. Wenn dieser Glaubenssatz in Dir verankert ist, dann ist Deine Strategie NICHT um Hilfe zu fragen. Du gibst Dir nicht den Wert Dir etwas Gutes zu tun, Du lehnst Dich selbst ab. Dein Geld gibst Du niemals für teure Dinge aus. Und Hilfe hast Du schon gar nicht verdient. Oder Du kaufst Dir Luxusgüter, definierst Dich vielleicht sogar über das, was Du besitzt. Aber Du würdest nie für Dich selbst frisch kochen, Dir einen Besuch in der Sauna gönnen. Du gibst Dein Geld letztlich nicht für Dich aus, sondern dafür, wie andere Menschen Dich sehen sollen.

Dein selbst gesteckter Rahmen – Dein Käfig

Und all das tust Du um Dein Bedürfnis nach Sicherheit zu befriedigen. Du hast Dir einen Rahmen geschaffen, in dem Du Dir erlaubst Dich zu bewegen. Es ist wie ein Käfig, dessen Tür eventuell sogar geöffnet ist, aber Du würdest nie rausgehen. Der Käfig gibt Dir ein Gefühl von Sicherheit, Du fällst nicht auf, Du versteckst Dich darin. Denn außerhalb des Käfigs könntest Du mehr Aufmerksamkeit bekommen, als Dir gerade lieb ist und Konflikte könnten auftreten. Bei diesen komplexen Zusammenhängen handelt es sich um unterbewusste Programmierungen. Vielleicht magst Du trotzdem mal darüber nachdenken, wie stark Du Dich angesprochen fühlst.

Fange an es zu realisieren

Denn das ist die Lösung. Tust Du es nicht, rennst Du nur weiter und weiter im Hamsterrad. Du verschwendest Deine Lebenszeit. Du vergeudest die Zeit aus Deinem Herzen zu leben, Du vergeudest die Zeit herauszufinden wieso Du hier bist, weil Du Deine Individualität und Deine Bedürfnisse zurückschraubst. Es ist Deine Lebensqualität und Deine Lebenszeit. Die Zeit ist so kurz und manchmal habe ich das Gefühl, die Menschen denken sie hätten ewig Zeit. Dabei wird es immer schwieriger aus dem Hamsterrad zu hüpfen, je älter wir werden.

Wach auf!

Nutze diesen Artikel um aufzuwachen, stelle Dich Deinem Ego. Denn die ganze Programmierung ist Teil Deines Egos. Auch mich triggert mein Ego noch hin und wieder und dann hilft mir folgendes: Ich schließe meine Augen. Warum auch immer ist mein Ego in meiner Vorstellung ein Arztkoffer. Ich stelle mir vor wie ich den Koffer hochnehme und mit aller Kraft aus meinem Sichtfeld schleudere. Dann atme ich durch und sage: „Liebes Ego, Du willst mich davon abhalten, dass ich mir den Wert gebe mit all meiner Individualität zu leben, dass ich mich traue ich selbst zu sein.“ Und dann gehe ich darüber hinweg und frage mich, was mir gerade tief in meinem Herzen guttun würde. Vielleicht ist es bei Dir gerade ein Coaching für Rheuma, was Dir guttun würde.

Es kostet Überwindung

Und Kraft diesen Schritt zu gehen. Und es ist schon eine Entwicklung, dass Du gerade in diesem Moment bist, dass Dir Dein Körper diese Reaktion zeigt. Dein Rheuma ist nicht über Nacht entstanden, sondern hat sich über viele Jahre hinweg entwickelt. Und ein Coaching dauert, je nachdem welche emotionalen Verstrickungen und Traumata bei Dir dahinter stehen verhältnismäßig nicht lange. Du findest immer mehr zu Dir selbst, Du kommst in Deine volle Kraft, Du findest immer mehr heraus warum Du hier bist. Du verspürst mehr Vertrauen in Dich selbst, in das Leben und merkst, dass das die wahre Sicherheit ist. Und nicht die Strohhalme, an die Du Dich im Außen klammerst und die doch immer wieder abbrechen. Das ist eine Entwicklung, ein Prozess und braucht Zeit. Aber es ist auch ein Weg und es passiert ganz automatisch wenn Du Dich entschließt an Deinem Rheuma zu arbeiten.

Ich spreche aus Erfahrung

Ich kann Dir nur sagen: Es ist so ein geiles Gefühl wenn Du spürst wie Dein Vertrauen und Dein Selbstwertgefühl wächst. Es gibt nichts Besseres als sein wahres Ich zu leben. Vor seinem Partner, seiner Familie zu sagen was man fühlt und was man will ohne Angst vor einer Reaktion zu haben. Du kannst Dir das Leben erschaffen, was Du Dir schon immer gewünscht hast! Du musst nur eins tun: Anfangen! Mach es jetzt, die Zeit rast.

Hoffentlich habe ich Dich zum Nachdenken angeregt und ich freue mich auf Deine Gedanken dazu.

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