Es lebt sich besser mit leichtem Gepäck

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Wenn Du Dein Leben in einen Koffer packen musst, was packst Du ein?

Stell Dir vor: Du musst Deine Wohnung verlassen. Du weißt noch nicht wie es danach weitergeht und Du kannst nur einen einzigen Koffer packen. Was packst Du ein?

Inspiriert von meiner eigenen Geschichte möchte ich Dich heute einladen darüber nachzudenken, was Du alles für Dinge in Deinem Leben hast und welche Du davon wirklich brauchst. Auch wenn ein Zusammenhang mit Rheuma nicht offensichtlich ist, werde ich Dir zeigen, warum es eben diesen doch gibt.

Manchmal ist es nicht leicht Dinge zurück zulassen

Gerade stehe ich kurz vor einem Auszug. Wie schon vor zwei Jahren einmal. Damals bin ich mit einer Euro-Palette hier hergezogen. Ich habe meine tolle Dreizimmerwohnung gründlich aussortiert und viel zurückgelassen. Eine Euro-Palette ist da wirklich nicht mehr viel gewesen. Und jetzt bin ich wieder an dem Punkt.

Ich habe einiges angesammelt

Unfassbar, wie viele Dinge ich in den letzten zwei Jahren angesammelt habe. Und das obwohl ich schon seit längerem auf dem minimalistischen Pfad unterwegs bin. Besonders spannend finde ich, dass viele Dinge, die ich damals auf besagter Palette hierher mitgenommen habe, weil sie mir wichtig waren, es heute nicht mehr sind. Meine Prioritäten haben sich geändert, weshalb mir heute andere oder besser, weniger Dinge wichtig sind.

Die Sammelleidenschaft

Kennst Du jemanden, der sammelt? Modellautos, Briefmarken, Schuhe oder was auch immer? Das sind die Klammerer von der ganz harten Sorte. Denn wir häufen Dinge an und halten daran fest um Halt zu finden. Sie sollen uns einen Rahmen geben und nicht selten Lücken füllen. Das vierte Paar Schuhe, das Du eigentlich nicht brauchst, weil Du schon eins in dem Farbton hast, macht Dich doch nicht ewig glücklich. Wenn Du wie viele andere bist, wirst Du sie am Anfang schonen und pflegen und nur bei Trockenheit und Sonnenschein tragen. Aber bald ist die Anfangseuphorie vorbei, Du hast nicht mehr dieses glückliche Gefühl und letztlich ziehst Du sie bald auch bei Regen an und irgendwann folgt das nächste Paar neuer Schuhe.

Es raubt Dir Energie

Diese ganzen Gegenstände in deinem Haushalt verbrauchen Energie. Denn alle Dinge auf der Welt bestehen aus Energie und verbrauchen Energie. Und je mehr Dinge Du um Dich herum hast, umso mehr Energie wird verbraucht und es bleibt weniger für Dich.

Du beschäftigst Dich wohl oder übel mit den Dingen und verlierst den Fokus aufs Wesentliche. Dein Gehirn ist ständig damit beschäftigt die ganzen Eindrücke um Dich herum zu verarbeiten. Obwohl der Kerzenständer schon seit Monaten an derselben Stelle steht beschäftigt sich Dein Gehirn damit.

Dinge nehmen Raum zum Denken

Gerade wenn Du zu den Vieldenkern gehörst, wirst Du Dich schlechter konzentrieren können und schwieriger zu einem Ergebnis kommen, wenn alles um Dich herum voll gestellt ist. Dir fehlt der Raum. Der Raum zum Denken. Hast Du einen strukturierten und aufgeräumten Arbeitsplatz bist Du auch strukturierter und aufgeräumter im Kopf. Umgekehrt spiegelt ein unaufgeräumter Arbeitsplatz, dass es auch in Deinen Gedanken wirr zugeht.

Aussortieren befreit

Hast Du schon Mal Deinen Kleiderschrank aussortiert? Kannst Du Dich an das Gefühl danach erinnern? Für mich ist es pure Zufriedenheit, Befreiung und Stolz. Und so habe ich beim Aussortieren festgestellt, dass die Hälfte der Dinge, die mir vor zwei Jahren auf einer Palette gefolgt sind, heute nicht mehr wichtig ist. Sie hat nicht mehr die Bedeutung wie damals. Tatsächlich möchte ich nur wenige Dinge behalten und habe deshalb in dem Vorhaben ausgemistet nur einen großen Koffer mitzunehmen. Nun ist es zwar wieder eine Palette geworden, aber mit dem ursprünglichen Ziel habe ich viel mehr losgelassen.

Denn Aussortieren befreit. Je mehr Dinge Du loslässt, umso freier wirst Du Dich fühlen.

Du hast wieder mehr Fokus

Stell Dir vor Du fühlst Dich leicht, Du hast mehr Zeit, Du hast mehr Fokus und musst weniger aufräumen. Du kannst Dich endlich aufs Wesentliche konzentrieren. Ist das nicht eine schöne Vorstellung? Außerdem ist es doch ein tolles Gefühl jemand anderen mit Deinen losgelassenen Dingen glücklich zu machen. Ob auf dem Flohmarkt oder verschenkt. Irgendjemand freut sich über Deinen antiken Kerzenständer. Vielleicht wird es Dir beim Aussortieren wie mir gehen und Du wirst Dinge finden, die Du ganz vergessen hast. Diese Dinge abzugeben wird Dir nicht schwer fallen. Schließlich hast Du sie vorher auch nicht vermisst.

Was packst Du nun ein?

Wenn Du nun nur diesen einen Koffer packen kannst, was packst Du ein? Ich möchte Dich einladen zu entrümpeln. Mit der äußeren Entrümpelung kannst Du Dich auch innerlich besser sortieren. Frage Dich: Was macht mich glücklich? Vielleicht brauchst Du gar nicht so viel Dekor. Vielleicht magst Du Dir einen happy place mit ein paar wenigen Teilen einrichten, den Du dann bewusst wahrnimmst? Die ganzen DVDs, Klamotten und Bücher. Liest Du ein und dasselbe Buch wirklich nochmal? Ziehst Du das Kleid der vorletzten Saison wirklich nochmal an? Wahrscheinlich nicht. Darum lass los. Fühl Dich inspiriert minimalistischer zu leben. Denn kein Teil kann Dir Sicherheit geben.

Du brauchst die Energie um gesünder zu werden

Mit dem Loslassen wirst Du wieder mehr Energie haben. Und diese Energie brauchst Du. Deine Seele und Dein Körper brauchen Energie und Raum um zu heilen. So schaffst Du Schritt für Schritt die Voraussetzungen Dein Rheuma zu heilen und gesund zu werden.

Hast Du schon Mal was weggegeben, von dem Du dachtest es bedeutet Dir viel? Wie sind Deine Erfahrungen mit Ausmisten und Entrümpeln? Fällt es Dir leicht Dich zu trennen oder hängst Du sehr an Deinen Sachen? Fällt Dir vielleicht sogar ad hoc ein, was Du in Deinen Koffer packen würdest? Ich bin gespannt auf Deinen Kommentar!

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